Nachhaltigkeit bei Jugendbegegnungen

Photo by Alex Indigo / CC BY

Der Wandel beginnt mit der Begegnung

Viele von uns verbinden die Heimat der Sherpas mit unberührter und zuweilen wilder Natur. Doch auch im Himalaya hinterlässt unser moderner Lebensstil Spuren. Die Klimaerwärmung lässt die dortigen Gletscher schmelzen und zehntausende Bergsteiger/-innen hinterlassen jährlich gebrauchte Ausrüstungsgegenstände und Abfallartikel verschiedenster Art. Da wundert es nicht, dass der Mount Everest mittlerweile als höchste Müllkippe der Welt gilt. 

Leider generieren auch die Teilnehmenden von internationalen Jugendbegegnungen Müll und Abwasser, verbrauchen Strom und Benzin aus fossilen Rohstoffen und tragen somit zur Klimaerwärmung bei. Unser Sherpa will Ihnen dabei helfen, das Abenteuer Ihrer Jugendbegegnung entsprechend den Kriterien der Nachhaltigkeit zu gestalten. Besonders wichtig ist, dass Jugendbegegnungen, die sich mit Themen der nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen auch nach diesen Kriterien organisiert werden. Andernfalls empfinden die Teilnehmenden solche Projekte leicht als unglaubwürdig und aufgesetzt. Doch was ist eigentlich eine nachhaltige Jugendbegegnung? Welche Merkmale muss sie aufweisen um das Prädikat „nachhaltig“ zu verdienen? Um das herauszufinden, beantworten wir drei Fragen:

  1. Reduziert unser Handeln während der Begegnung den ökologischen Fußabdruck?
  2. Fördert unser Handeln während der Begegnung den freien Zugang aller zu Wohlstand?
  3. Stärkt unser Handeln während der Begegnung die Partizipation aller Teilnehmenden an Entscheidungsprozessen?

 

Falls Sie alle drei Fragen bejahen, dann kann Ihr Projekt zu Recht den Anspruch erheben, "maximal nachhaltig" zu sein - Gratulation! Doch ist dies eher ein Idealfall, von dem die Realität meist mehr oder weniger stark abweicht. Unser Sherpa hilft Ihnen dabei, dem Ideal näher zu kommen, BNE umzusetzen und den ökologischen Fußabdruck Ihrer Jugendbegegnung zu reduzieren.

Eine klimafreundliche Begegnung auf die Beine stellen

Selbst wenn Sie viele der folgenden Anregungen beherzigen, wird ein kleiner Fußabdruck kaum zu vermeiden sein. Doch es ist möglich, Umweltverschmutzung und negative Auswirkungen auf Menschen in anderen Ländern zu reduzieren. Ein Teil der Klimabelastung lässt sich durch eine angemessene Aktivität zugunsten der Umwelt, z. B. das Pflanzen eines Baums ausgleichen. Diese sogenannte Klimakompensation kann selbständig organisiert werden, oder es kann eine externe Organisation damit beauftragt werden. Ob Ihre Jugendbegegnung nachhaltig ist, können Sie und die Teilnehmenden mit der Methode Ökologischer Fußabdruck überprüfen. Veränderungen können Sie anschließend z. B. mit der Methode Klimagipfel planen und vereinbaren.

Download

Sherpa stattet Sie mit einem Leitfaden zur Nachhaltigkeit bei Jugendbegegnungen sowie einer entsprechenden Checkliste aus. Diese Hilfen können Sie als praktische Ideengeber einsetzen, um nachhaltige Entwicklung konkret in der eigenen Jugendbegegnung umzusetzen.

 

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