Kritischer Einkaufsbummel

Photo by Takashi Hososhima / CC BY

Nachhaltigkeit an Stationen lernen

Die Methode simuliert einen Einkaufsbummel, der exemplarisch die Produktionsbedingungen einiger (jugendrelevanter) Konsumprodukte vorstellt. Die weltweiten und lokalen Auswirkungen unseres Konsums auf Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft, deren Wechselwirkungen und Zusammenhänge werden verdeutlicht und mit den Teilnehmenden (TN) diskutiert: von den harten Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie über die Umweltbelastung bei der Rohstoffförderung für Elektronik bis hin zur Klimabelastung des Fleischkonsums.

Dies wird anhand von interaktiven Methoden, Rollenspielen und Diskussionen vermittelt. Neben anschaulichen Informationen zur jeweiligen Problematik werden auch positive Beispiele und Alternativen aufgezeigt und diskutiert.

Sowohl praktische Alternativen des Konsums fairer Produkte, als auch grundlegend andere Konsummuster werden thematisiert. Besonders hervorgehoben werden hierbei konkrete, lokale Handlungsmöglichkeiten und Alternativen, von der Schulmensa bis zum Second-Hand-Laden.

Ziele

  • Zusammenhänge zwischen (alltäglichem) Konsum und globalen Problemen kennenlernen,
  • Alternativen und Handlungsmöglichkeiten vorstellen und diskutieren.

Gruppenphase

Wir empfehlen diese Methode für die kreative Phase und für die Ermüdungsphase.

Anzahl Teilnehmender

Min. 10, max. 25 TN.

Team

Min. 2; die Methode kann auch durch eine/n externe/n Trainer/-in geleitet werden.

Dauer

4-8 Stunden (in mehreren Teilen möglich)

Material

Kann nach eigenem Bedarf erstellt und variiert werden, z. B.:

  • große Bilder, Hamburgerschachteln, Schutzanzug, Fotoapparat
  • Texte zur Erläuterung für die Nachbearbeitung an den Stationen


Wenn die TN den Rundgang selbst erstellen (s. Tipps):

  • Informationen zur Vorbereitung der einzelnen Stationsthemen, Hinweise zu Quellen, Infomaterial von NGOs, etc.
  • Material zum Erstellen von Anschauungsobjekten für die jeweiligen Stationen

Tipps

  • Ideal ist es, wenn die Jugendlichen den Rundgang selbst erarbeiten und durchführen, dann ist vor allem Hilfe bei der Vorbereitung nötig (1-2 Personen) sowie weiteres Material.
  • Am besten funktioniert der Rundgang direkt in der Innenstadt vor bekannten Geschäften.
  • Laute Orte meiden, eine gute Route durch den Ort finden.
  • Bei allen Themen werden unbedingt Alternativen und Handlungsmöglichkeiten benannt.

 

Download

Die Methodenbeschreibung inklusive Ablauf können Sie hier herunterladen. Außerdem finden Sie hier ein Infoblatt zur Methode.

 

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