Nicht nur ein Tropfen im Ozean

Photo by Peter Werkman (www.peterwerkman.nl) / CC BY

Die Rolle des Einzelnen in der nachhaltigen Entwicklung

Was hat jede und jeder Einzelne von uns mit Nachhaltigkeit zu tun, worin besteht unsere Verantwortung, welche Einflussmöglichkeiten hat jedes Individuum? Diese Fragen standen im Zentrum dieses trilateralen Projekts. Theoretisch und praktisch näherten sich die Teilnehmenden (TN) der nachhaltige Entwicklung aus unterschiedlichen auf den eigenen Alltag bezogenen Blickwinkeln an. In thematischen und kreativen Workshops und auf Exkursionen ging es nicht um fertige Antworten und Lösungen, sondern um Erkenntnisgewinn, Sensibilisierung, eigene Erfahrungen und die gemeinsame Suche nach alternativen Handlungsmöglichkeiten. Die Diskussionen in ländergemischten Paaren, in Kleingruppen und im Plenum kreisten insbesondere um das Thema der individuellen Verantwortung für nachhaltiges Handeln. Für viele der Jugendlichen war die Reise ins Ausland und die Begegnung mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern ein Novum, und die Kommunikation über Sprachgrenzen hinweg, stellte eine neue, bereichernde Erfahrung dar.

Das Projekt Nicht nur ein Tropfen im Ozean – Die Rolle des Einzelnen in der nachhaltigen Entwicklung fand 2012 statt und erhielt (in der Kategorie außerschulische Jugendbegegnungen) eine Auszeichnung im Rahmen des 4. Deutsch-Polnischen Jugendpreises Treffpunkt übermorgen.

Kategorie

außerschulische Jugendbegegnung (trilateral)

Anzahl TN

23

Alter der TN

15 – 20

Dauer

6 Tage (D) + 6 Tage (PL)

Orte

Görlitz, Sachsen, Deutschland

Poznań, Woiwodschaft Großpolen, Polen

Partner:

D: Europa Direkt e.V., Dresden

PL: Centrum Inicjatyw Młodzieżowych Horyzonty (Zentrum für Jugendinitiativen Horizonte), Poznań

FR: Lycée Ker Anna (Gymnasium Ker Anna), Kervignac

Kontakt

Europa Direkt e.V.

Centrum Inicjatyw Młodzieżowych Horyzonty 

Lycée Ker Anna

TN-Stimmen

Es hat mich überrascht, dass es sogar mit ein paar Wörtern in einer anderen Sprache möglich ist, sich zu unterhalten und andere Personen zu verstehen. Dank der Gestik kann man viel verstehen.

Ich habe Zusammenarbeit und Offenheit für Neues gelernt.

Am meisten hat es mir gefallen, diese Menschen kennenzulernen, nicht alle, aber ich habe mich so an sie gewöhnt wie an die Klasse, die ich zu Hause habe.

Ich habe gelernt, dass es in Wirklichkeit so ist: Obwohl eine leichte Sprachbarriere existiert, ist es möglich, sich sehr an jemanden zu gewöhnen, den du gerade erst kennengelernt und [mit dem du] für ein paar Tage ein Zimmer geteilt hast.

Mir hat die Arbeit in der Gruppe mit Leuten mit einer anderen Nationalität gefallen, das Gestikulieren, um zur Verständigung zu kommen.